WACA Pressmarke und Logo der Kunststoffwarenfabrik Heinrich Walch GmbH + Co. KG in Schalksmühle. Die Firma wurde im Jahr 1921 von Heinrich Walch, seinem Schwager Gustav Rubbel und Dr. Bolten als Westfälische Porzellanfabrik GmbH in Carthausen bei Lüdenscheid gegründet und existiert noch heute. Walchs Partner schieden bald wieder aus, und er wurde einziger Gesellschafter. Sehr früh, etwa um 1925, kaufte er einige einfache Kunstharzhandpressen. So konnte er seine Porzellankunden zusätzlich mit Bakelit-Formteilen beliefern - diese schafften aber bald eigene Maschinen für die Bakelit-Verarbeitung an. Der Ausweg für Heinrich Walch war, auf die Produktion von Haushalts- und Gebrauchsartikeln auszuweichen. So kam es, dass die Porzellanfabrik schließlich Tabletts, Becher, Eierbecher, Löffel und Blumentopfuntersetzer aus Bakelit herstellte. Während der Kriegsjahre 1939-1945 stagnierte die Entwicklung der Konsumartikel, dafür wurden jetzt Rüstungsgüter hergestellt. Auch die Porzellanabteilung boomte. Dieser Produktionszweig war auch nach 1945 lukrativ, denn die "Westfälische" war die einzige Porzellanfabrik der britischen Besatzungszone war und wurde durch die britische Militärregierung mit Aufträgen versorgt. In den 50er Jahren waren Porzellanartikel in der Elektroindustrie nicht mehr gefragt. Durch die Automatisierung der Montage der Elektroprodukte wurde eine enorme Maßhaltigkeit verlangt, die beim Porzellan nicht erreichbar war. 1960 musste die unrentable Porzellanproduktion eingestellt werden. Nachdem Waca 1950 auch mit dem Kunststoff-Spritzguss begonnen hatte, widmete sie sich voll der Kunststoffverarbeitung, besonders der Arbeit mit Melamin-Kunststoffen. Aus der "Westfälischen Porzellanfabrik" (die GmbH wurde schon 1937 aufgelöst) wurde später die Heinrich Walch KG. |
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WALOPLAST Harnstoffharz der Firma Wolf und Co. in Walsrode. |
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WECRANIT Handelsname für Bakelit der Firma Weber und Co. in Kranichfeld. |
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WECULIT Handelsname für Bakelit der Firma W. Quante in Elberfeld. |
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WEIPALIT Handelsname für Bakelit der Firma Weiße und Co. in Gräfental (Thüringen). |
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WEKOLIT Handelsname für Bakelit und andere Kunststoffe der Firma Wester, Elbinghaus und Co. in Hanau. |
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WERROO Pressmarke und Logo der Kölner Firma Werner und Rosen, die im Jahr 1911 von Gustav Valentin Rosen mit einem Partner gegründet wurde. Die Firma stellte Kohlepapiere her. Der Firmensitz befand sich in der Kölner Gereonsmühlengasse 24, ganz nah am Gefängnis Klingelpütz. Heute existiert das Grundstück nicht mehr; es fiel 1956 einer neuen Straßentrasse (Kyoto-Straße) zum Opfer. Die Blütezeit erlebte das Unternehmen in der Zeit von etwa 1920 bis 1940. Die Firma hatte Niederlassungen in Berlin, Hamburg, Wien und, für kurze Zeit, sogar in Buenos Aires. In einem der Großangriffe auf Köln fiel auch der Firmensitz in der Gereonsmühlengasse in Schutt und Asche. Als Notlösung wurde ein Ausweichquartier in Detmold angemietet. Nach dem Krieg kam die Firma an den Ubierring 57. Als es dort zu eng wurde, wurde auf dem Trümmergrundstück der Gereonsmühlengasse 24 noch einmal eine Bürobaracke errichtet. Der Firmengründer starb im Jahr 1955. Sein ältester Sohn Georg, der auch noch eine eigene Textilfirma zu leiten hatte, übernahm den Betrieb. Interne Auseinandersetzungen führten dazu, dass die Firma 1967 an einen ehemaligen Mitarbeiter verkauft und als KG weitergeführt wurde. Gustave Roosen, ein Enkel des Firmengründers, hat auf einer privaten Website einige Fakten zur Firmengeschichte zusammengetragen. Weitere Informationen unter: www.bnv-bamberg.de/home/ba5203/werroo-d.htm |
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WISKA Handelsname für Bakelit der Firma Hoppmann und Muslow in Hamburg. |
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WISULIT Handelsname für Bakelit (bekannt als Preßmarke auf Untersetzern, wohl vor 1945). Der Hersteller ist uns nicht bekannt. Der Name kommt zusammen mit der Buchstabenfolge PWS vor. |
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WP Pressmarke und Logo der Firma Werner und Pfeiderer, Stuttgart - Bad Cannstadt. Vermutlich vor 1945. |
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