IDEALLITH Kunsthorn der Firma Joseph Melchior Bolkart in Nürnberg. Benutzt für Knöpfe, Griffe, Spiel-, Schreib- und Galanteriewaren. Hersteller war das Ideallith-Werk Mit der Einführung anderer Kunststoffe stellte das Unternehmen um das Jahr 1950 die Produktion auf das Extrudieren aus PE-Folien um. Der Betrieb wurde in zweiter Generation von Max Bolkhart in Hersbruck bei Nürnberg weitergeführt.
IDONIT Bakelitartiges Kunstharz der Bakelite-Gesellschaft in Berlin-Erkner, das als Bindemittel für Bremsbeläge eingesetzt wurde.
IGELIT Auch Igelite, Handelsnamen für PVC der I.G. Farbenindustrie AG in Frankfurt am Main. Hergestellt seit den 30er Jahren.
IKA 1. Abkürzung für den Warenzeichenverband Installationen, Kabel, Apparate (IKA) in der früheren DDR - Logo ist ein Dreieck mit abgerundeten Ecken, das durch Blitze in drei Felder mit dem Buchstaben I, K und A geteilt wird. Produziert werden Elektrogeräte aller Art, Wohnungslampen, Dynamotaschenlampen, Autoelektrik und Installationsmaterial. Die Vereinigung Volkseigener Betriebe für Installationen, Kabel und Apparate Leipzig (IKA) wurde am 1. Juli 1948 auf der Grundlage des SMAD-Befehls Nr. 76 vom 23. April 1948 gegründet, die erste Vorgängerorganisation eines Konglomerates volkseigener Betriebe (VEB), in den viele enteignete mittelständische Unternehmen eingingen. Die Zuordnung von Produkten zu einzelnen Produktionsstätten ist daher nicht leicht. 2. RADIO IKA ist der Name einer Radiofirma, die 1929 in Lodz gegründet wurde - 1939 während der deutschen Besetzung in Radiotechnische Fabrik IKA Litzmannstadt unbekannt, Produktion angeblich bis 1944. Wahrscheinlich gab es neben diesen beiden Firma noch weitere. 3. Die Herkunft einiger Produkte mit dem Schriftzug IKA bleibt weiter offen - wo z.B. der IKA-Zwerg hergestellt wurde, eine beliebte Niedrigvolt-Leselampe der 30er und 40er Jahre, deren Transformator in den Stecker eingebaut war, ist uns nicht bekannt.
IKARIA Die Ikaria-Werke in Velden/Henningsdorf westlich von Berlin (Geschäftsführer: Hans Keilhack) formten während des Zweiten Weltkrieges Flugzeug-Kanzeln aus Plexiglas - für Modelle der Marken Messerschmitt und Heinkel. Bis März 1945 wurde auf Veranlassung von Ilse Keilhack, der Ehefrau des Ikaria-Geschäftsführers, aus den Resten in größerer Zahl Plexiglasgeschirr hergestellt, das sich in seiner Form an herkömmlichen Glasgeschirren orientierte.
ISOPHAN Folie aus Zellulose-Äthern in der Stärke von 0,02 bis 0,05 mm mit und ohne Füllstoff, nicht härtbar, Verarbeitung durch Kleben und Aufpressen, Verwendung für Umhüllungen, Schutzschichten und Isolierungen. Hersteller waren die Cellon-Werke GmbH in Berlin-Charlottenburg.
ISOPRESS Handelsname für Bakelit und andere Kunststoffe der Isopresswerk GmbH, Berlin-Oberschöneweide. Die Firma existierte spätestens seit den 30er Jahren - sie hat nach 1945 in der DDR weiter produziert.
ISOWAR Handelsname für Bakelit. Hersteller waren M. Hildebrandt und Ernst Hammerschmidt in Brand-Erbisdorf.