DAM siehe DAMG |
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DAMW siehe DMAG |
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DCO (fälschlich gelesen als CD) Pressmarke der Firma Drucks & Co. in Oberbrügge (Westfalen). In den dreißiger Jahren bot die Firma Gebrauchsartikel aus Bakelit, Pollopas und dem glasklaren Kunststoff Vigopas an. Als Handelsname für diese Artikel war auch die Bezeichnung Druckolit in Gebrauch. Technisch interessant sind frühe Spritzgussprodukte der Firma Drucks & Co, wie Eierbecher, Butter- und Marmeladendosen. Um zweifarbige Entwürfe umzusetzen, wurden durch vorher ausgesparte Löcher in den Tellern und Deckeln aus Duroplast Blütendekore oder filigrane Griffe aus Polystyrol eingespritzt. Zum Teil sind die Stücke auch komplett aus Polystyrol hergestellt. Die ältesten Produkte tragen den Zusatz DRGM oder DRPa und stammen offenbar aus den 30er Jahren (wohl vor 1939) stammen. Spritzguss-Artikel sind in der NS-Zeit nichts Ungewöhnliches - so sind z.B. Teile der Devotionalien-Kollektionen des Winterhilfswerkes mit dieser Technik hergestellt. Nicht ausgeschlosen werden kann, dass auch kurz nach 1945 noch die älteren Pressformen benutzt wurden - jüngere z. T. formidentische Produkte der Firma aus den fünfziger und sechziger Jahren sind mit DBP (Deutsches Bundespatent) beschriftet. |
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DECELITH Vinylpolymerisat ohne Füllstoffe, nicht härtbar. Verarbeitung durch Schneiden, Stanzen, Sägen, Fräsen, Drehen, Bohren, Pressen, Prägen, Ziehen, Verwendung für den chemischen Apparatebau und die Elektrotechnik. Hersteller war die Deutsche Celluloidfabrik in Eilenburg. Hergestellt seit den 30er Jahren. |
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DEISTING Pressmarke des Bakelitpresswerkes Dr. Deisting und Co GmbH in Kierspe |
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DEKORIT Drechselbares Edelkunstharz der Firma Dr. Fritz Raschig in Ludwigshafen (Rhein). |
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DELL, CHRISTIAN Industriedesigner und Kunststoff-Pionier. (1893-1974) Dell war Silberschmied und von 1922 bis 1925 Werkmeister der Metallwerkstatt am Bauhaus Weimar. 1926
übernahm Dell die Leitung der Metallwerkstatt der Frankfurter Kunstschule (Städelschule). 1933 folgte die Entlassung durch die Nationalsozialisten. Dell blieb in Deutschland und fertigte Silberwaren. Er eröffnete 1948 in Wiesbaden ein Juweliergeschäft, das er bis 1955 betrieb. Seit 1926 entwarf Dell Beleuchtungskörper, seit 1933/34 vielfach für die Lampenfabrik Gebr. Kaiser & Co. in Neheim-Hüsten (berühmt unter dem Namen "Kaiser-Idell"). Ab 1929/30 verwendete er Bakelit und Harnstoffharze (Aminoplaste) als Werkstoffe, unter anderem für ein Resopal-Geschirr Ihm zugeschrieben wird auch der erste Entwurf einer frühen Gelenklampe aus Bakelit für die Firma Storz-Kontakt, bei der alle konstruktiven Teile aus Bakelit bestanden und die bis in die 50er Jahre immer wieder kopiert und dabei leicht verändert worden ist. Die Teile wurden offenbar von der Heinrich Römmler AG in Spemberg gepresst. Spätere Varianten sind unter anderem aus Russland und von DDR-Warenzeichenverband IKA bekannt, außerdem von der englischen Firma E. K. Cole Ltd. ( mit dem Modellnamen "Plastolux" ) sowie von der australischen Firma Duperite (Katalog-Nr. 1494-1), die farbig-marmorierte Kunststoffe benutzte.
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DEUKORIT Handelsname für Bakelit der H. Römmler AG in Spremberg (Lausitz). Hergestellt seit den 30er Jahren. |
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DEUROHLIT Handelsname für Bakelit der H. Römmler AG in Spremberg (Lausitz). ). Hergestellt seit den 30er Jahren. |
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DMAG Abürzung für: Deutsches Amt für Maß und Gewicht. Die 1946 in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) gegründete Einrichtung übernahm auf dem Gebiet der SBZ und der späteren DDR die Aufgaben der früheren Physikalisch-Technischen Reichsanstalt. Das DMAG hatte umfassendere Aufgaben als das westdeutsche Pendant, die bis heute existierende Physikalisch-Technische Bundesanstalt – insbesondere auch die Normung und Qualitätssicherung, so dass die Abkürzung auf Pressmarken an Kunststoffobjekten zu finden ist und zur Datierung herangezogen werden kann. Sie war von 1946 bis 1961 gebräuchlich. Später wurde das DAMG unbenannt in Deutsches Amt für Meßwesen (DAM, 1961 bis 1964), dann in Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung (DAMW, 1964 bis 1973) und schließlich in Amt für Standardisierung, Meßwesen und Warenprüfung (ASMW, 1973 bis 1990) |
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DOWAL Handelsname für Bakelit der Firma Wacker und Doerr in Niederramstadt bei Darmstadt. Hergestellt seit den 30er Jahren. |
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DRUCKOLIT Handelsname für Kunststoffe der Firma Drucks und Co. in Oberbrügge (Westfalen).
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DURAX Handelsname für Bakelit der Isola-Werke AG in Birkesdorf bei Düren. Hergestellt seit den 30er Jahren. |
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DUROKERIT Handelsname für Bakelit der Firmen H. Römmler AG in Spremberg (Lausitz) und Kurt Albert GmbH in Wiesbaden (Biebrich). Hergestellt seit den 30er Jahren. |
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DUROPHEN-SCHNELLPRESSMASSE Handelsname für Bakelit der Kurt Albert GmbH in Wiesbaden (Biebrich). Hergestellt seit den 30er Jahren. |
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DUROPLASTE Sammelbezeichnung für alle unschmelzbaren und unlöslichen Kunststoffe, die nach der plastischen Verformung aushärten. Die chemische Reaktion, in der sie entstehen, ist nicht umkehrbar. |
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DYNOS Vulkanfiberartiger Werkstoff der Dynamit AG in Troisdorf. Hergestellt seit den 30er Jahren. |
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